Rauch und Torf

Zigarren und Whisky

"The Forgotten Cask" and "Anejo XO Conneticut"

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Der Name des Rum aus dem Hause Ferrand klingt ein wenig wie ein Titel eines Abenteuerroman. Chairman's Rerserve "The forgotten Cask" - (Das vergessene Fass) !

Bringt es doch eine Assoziation von Kellern, Höhlen, einsamen Inseln- (Piraten) hervor. Aus dem Tal von Roseau auf der kleinen Karibikinsel St. Lucia bringt die Destillerie St. Lucia Distillers diesen mahagoniefarbenen Rum in die Runde. 

Als Rum alleine hätte ich ihn als "echt gut" und "ja, sollte man im Sortiment haben" bezeichnen.



Chairman's Reserve
"THE FORGOTTEN CASK" & Anejo XO Conneticut
eFoto T.Knapp©


Doch zusammen mit der neuen Zigarre von Balmoral der Anejo XO Conneticut ist das ein Glücksfall.

Auch die Zigarre, für sich allein genommen schon eine sehr gute Zigarre, die mit ihrem hellen Deckblatt ,zumindest hier im  Laden auffällt, würde ich dennoch nicht als absoluten Mega-Hit bezeichnen. Zu empfehlen, aber eben, ja schön zu haben.

Beide Produkte zusammen allerdings entwicklen sich zu einem sich ergänzenden Paar!  Rum plus  Zigarre bilden eine Harmonie, eine sehr gute Geschmackskombination. Beide bringen Weichheit, Pfeffer und Eichenholzaromen mit.

Die cremige Süsse der Zigarre fügt sich mit dem Vanille des Rum zusammen.  Ein süsses Gedeck zum Wochenende. Für Liebhaber milder ausgewogener Zigarren ist die Anejo XO Conneticut eine Pflichtübung für den Humidor.

Balmoral - Anejo XO Conneticut
- Foto  T.Knapp©

Der Rum ist trotz seiner Süsse eher in der etwas herberen Linie einzureihen. Bananen- und Rosinenaromen, die in die Erwartung eines karibischen Rum gehören sind vorhanden , aber nicht dominant.

Wie oben gesagt , zwei absout gelungene Produkte, die in Kombinationen ihr volles Können enthüllen.

Ich bin gespannt wie sich beide in anderen Kombinationen verhalten.


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FLOKI DOUBLE WOOD RESERVE

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FLOKI DOUBLE WOOD RESERVE
-Foto TK
Noch nicht lange auf dem Markt musste ich diesen FLOKI unbedingt probieren. Seine Vorgänger den Young Malt, mal mit und mal ohne "Sheep Dung" waren schon etwas Überraschendes und Besonderes.

Als dann der 3jährige "FLOKI -Iceland-Single Malt Sheep Dung Smoked Reserve" kam, war ich als Anhänger rauchiger und/oder torfiger Whisky begeistert. Für mich waren diese FLOKI schon ungewohnt würzig und passte so überhaupt nicht in das Schema von bekannten Whisky.

Aber mal ehrlich, in welches Schema passt Island ( auch Iceland) überhaupt? Und muss man unbedingt Schemata anlegen?

Nun kommt der Neue!

Mit der Idee den Whisky auch noch in einem Schwarzbierfass einer isländischen Brauerei (Bryggjan brugghús) reifen zu lassen hat man dem Aussergewöhnlichen noch einmal ein Sahnehäubchen aufgesetzt. Und das kommt sogar im Geschmack ein wenig hervor, wenn er mit einem dezenten Milchkaffee,Kakao und Süssaroma aufwartet.

Leider bleibt er nicht allzulange präsent, und ist auch im Antritt sehr leicht. Aber in der Mitte , und besonders, wenn man ihn ein wenig im Mund hin und her spielt, bringt er seine Würzigkeit gut zur Geltung.

MUWAT - DREW ESTATE
-Foto TK
Ich habe mir als Kombination dazu eine MUWAT gegönnt. Eine Zigarre aus dem Hause Drew Estate, die mehr und mehr nicht mehr, oder nur schwer verfügbar ist.  
MIt ihrem dunklen Deckblatt (San Andres Negro) und der Umblatt- Filler Kombination ecuadorianisch und Brazil Mata Fina-Nicaragua-Kuba passt sie hervorragend zu dem würzigen "Nordmann". 

Beides, Zigarre und Whisky, ist nichts für jeden Tag, und man sollte sich wirklich Zeit nehmen, zurücklehnen und geniessen.
Diese Zigarre mit ihrem dunklen Deckblatt (San Andres Negro) und der Umblatt- und Fillerkombination aus equadorianischem Tabak und
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Was "Debonair 33rd Maduro" kann ... kann "LFD Double Ligero DIGGER" schon lange

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Ich dachte ja, dass man die Debonair 33rd nur schwer toppen kann. Aber, gefehlt, da kann man sehen , dass ich noch kein Jahrhundert bei der Zigarre  bin.

Gestern habe ich mir eine LFD DOUBLE LIGERO DIGGER angezündet. "Nicht schlecht" - dachte ich am Anfang. "Ja - das kann was werden". 

LFD Double Ligero DIGGER & Bratapfel
(Foto: T.Knapp ©)
Und dann - dann hörte das Teil einfach nicht mehr auf. Das war wie beim alten VW-Käfer - "die brennt und brennt und brennt".  Knapp 3:20h . Ok - ich bin ein Langsamraucher, aber meine Kollegen waren nicht viel schneller.

Das Aroma der Zigarre, mit ihrem Nuss, Holz, Wiese und Heugeschmack, gab Anlasse zum Nachdenken. So trocken sollte man die Zigarre nicht lassen. Aussderdem, was macht man in dieser Zeit? 
Das Ganze auch noch in einer Umgebung, die die unterschiedlichsten Sorten an rauchigen und torfigen Whisky beherbergt und eine  kleine Reihe von Rum und Bränden .

LFD Double Ligero DIGGER & Kirk&Sweeney 18
(Foto: T.Knapp ©)
Leicht, ganz leicht wollte ich anfangen. Also BRATAPFEL einen fruchtigen Brand von Fa. Scheibel. Volles Aroma, Zimt, Süsse, kräftiger Apfel, das alles passte schon mal ganz gut zu der Süsse der Zigarre am Anfang. Die 20 Vol. % des Bratapfel waren ja schon nicht schlecht und als wirklich leichter Einstieg ist das eine gute Wahl. Auf Dauer aber ist das nicht genug.

Daher war ein Übergang gefragt, wie man von der furchtigen Süsse zu einer nächst volleren Ebene gelangt. Mit einem Rum Kirk & Sweeney 18 war der Schritt dann definiert.  Er hat sich im Kundenkreis gut etabliert und der Wunsch nach der Steigerung zum 23 Jährigen wird lauter.  

LFD Double Ligero DIGGER & FLOKI
(Foto: T.Knapp ©)
Mit der ausgewogenen Aromapalette passte der Rum gut in die Entwicklung der Zigarre. Der Aschestand auf dem Bild ist die Länge nach ca. 20 Minuten :-). Glücklicherweise war ich in guter Runde und mit dem Digger nicht allein. 

So war die Diskussion um die weitere Nachfolge recht unterhaltsam.  Durchgesetzt hat sich der Isländer "FLOKI". Ich hatte den schon mal beschrieben .Mit seinem doch eigenwilligen Aroma ist er eine ideale Besetzung für die Rolle der "Bridge" - der Übergang von Rum-Süsse zu Whisky-Rauch-/Torfnase. 
LFD Double Ligero DIGGER & Smoke Head
(Foto : T.Knapp ©)


Die Aufgabe der Rauch & Torf - Vetretung wurde dem Smoke Head High Voltage zugewiesen. Er war eine gute Ansage. Zusammen mit stillem Wasser und einigen starken Tee ergab sich eine lange, sehr lange, gemütliche und  genussvolle Verweildauer.
Die Back-Up WHisky die ich vorsorglich noch in Reichweite gestellt habe, haben wir nicht benötigt. Heisst im Umkehrschluss - Klappe "Digger - die 2te" , mit anderer Getränkebesetzung.

Ich kann nur bestätigen, was im Netz über den LFD-Digger steht: Jeder weiss, dass es ein längerer Smoke wird, wenn man dieses Superteil anzündet- das wird einem bei der Grösse der Zigarre 21,5cm/8,5" schon klar. Dass der Geschmack allerdings auch über die gesamte Rauchdauer nicht langweilig wird, das wird einem so richtig erst in der Anwendung bewusst. Bis zum Schluss ist es ein Genuss. Irgendwann geht aber nichts mehr. So habe ich dieses Glanzstück mit ein wenig Wehmut erlöschen lassen.
Allerdings mit der Gewissheit : In der Kiste sind noch mehr! :-)





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3:30h - und kein bisschen langweilig

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Man muss sich schon richtig Zeit nehmen um dieses Produkt aus dem Hause Schuster wirklich geniessen zu können.
Als mir die DEBONAIR 33rd MADURO vorgestellt wurde konnte ich einfach nicht widerstehen. Das Format, die Farbe (dunkel)  und - schlussendlich auch die aussergewöhnliche Kiste , hatten es mir sofort angetan.

Aufgrund der Länge der Zigarre  (23 cm) habe ich mir einen Freund eingeladen mit dem ich die zu erwartenden 3 Stunden bei Whisky & Smoke verbringen wollte. 

Jeder erhielt seinen Hogwarts-Stick und es ging los. Bei einem Ringmass von 50 liegt sie gut in der Hand, die Länge irritiert zu Beginn ein wenig. Das normal ablaufende Arragement zwischen Glas, Aschenbecher, Feuerzeug ist durchbrochen und muss erst neu zurechtgeschoben werden. Dann endlich konnte es losgehen. Das Anzünden ging wieder erstaunlich einfach und reibungslos.
 Die Eindrücke des Rauchverlaufs waren überraschend. Der erste halbe Zentimeter wurde mit dem  Kommentar begeleitet: "Ja, klar, ist nicht schlecht aber eben nur ein Gag". Dann aber , nachdem die Zigarre auf die Länge warm geworden war, kamen die Aromen und es entfaltete sich eine angenehem Rauchaura um uns herum.

Der Geschmack, die Aromen blieben über die gesamte Distanz konstant. Die Kombination eines Deckblatts aus Conneticut Broadleaf, einem dmonikanischen Umblatt und einem Filler in der Kombination Dom.Rep + Nicaragua, ist gut gelungen.
Das ist auf der einen Seite absolut postiv, denn manch Vergleichbares wird zum Ende hin richtig scharf und teilweise unangenehm, auf der anderen Seite kommt so nach 2 Stunden  :-) kurz der Gedanke "Super! Kommt da noch mehr?".
Antwort: Ja - gleichbleibend gute Qualität &  Nein -keine weitere Metamorphose.


Während der Kollege mit 3:07 fast eine Punktlandung geschafft hat, war ich selbst, als "Langsamraucher", dann mit ganzen 3:30 dabei.


Mir wurde die Zigarre  in der Stärkeklasse mittel vorgestellt. Entweder liegt es an der Länge, oder ... Für mich war dieser "Stick" locker im mittel bis starken Bereich. Aber das können Sie ja selbst einmal ausprobieren.

In Kombination mit verschiedenen Whisky (bei >3 Stunden reicht einer nun wirklich nicht aus) haben wir festgestellt, dass die extrem torfigen keine gute Gesellschaft sind, aber die fruchtigen, süsslicheren sich hervorragend einfügen. Ebenso trockene Rumsorten.







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BUSINESS COMBINATION

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Wenn der Feierabend eigentlich schon lange angefangen hat, und endlich der letzte Vorgang erledigt ist, dann ist es soweit.  Die Kaffeetasse kann weitergeschoben werden, das Mineralwasserglas in die zweite Reihe.
Foto: T.Knapp©
Dann ist es Zeit die erste Reihe mit einer "Business Combination" zu besetzen und den Abend beginnen zu lassen.  Nicht zu lang, aber gross genug um einen Kontrapunkt zur Tageshetze zu setzen. Anregend, aber nicht aufregend.
Nach manch hoch engagierten Besprechungen und fachlichen Reibereien des Tages , ist jetzt etwas herzhaft Süssliches angebracht. Etwas, das fast einem Menü im Glas entpricht.

Auch wenn es im ersten Augenblick wie eine Werbung aus vergangener Zeit klingt (süss, spannend, spielerisch), so gibt es so etwas tatsächlich in  mehrfacher Ausführung und Kombination.

Ich habe mich heute für eine Kombination aus Bacon, Grillaromen und  Kräutern entschieden. Im Abgang soll sich dann die Süsse von reifem Obst und Meeresimpressionen entwickeln.

Mit dem Port Askaig 100 Proof , einem Singel Malt aus Islay bin ich genau im richtigen Rahmen. Diesen ergänze ich noch mit einer kleinen , kurzen Gran Corto Mexico der Serie TE-AMO. Die Zigarre mit ihren Holz- und Kaffeearomen ergänzt sich hervorragend mit der immer wieder durchkommenden Süsse des Port Askaig.  Die Länge der "Kleinen" mit ca. 101mm und einem Ringmass von 62 bringt genau den entspannenden Smoke, der nach dem Arbeitstag die Überleitung zum späteren Abend ist.

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20180606 - Kilchoman Loch Gorm 2018 & LFD "La Nox"

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Foto: T.Knapp (2018)
Endlich ist er auch bei mir angekommen, der famose Loch Gorm 2018 aus dem Hause Kilchoman. 

Vollmundig in den Tickern vor der Publikation angekündigt, wurde  schnell der Eindruck vermittelt, dass Eile geboten wäre wenn man von dieser Abfüllung noch etwas abbekommen möchte. Als dann die ersten Meldungen auf den Bestelllisten erschienen war das ein gutes Zeichen. 

Die Tatsache, dass dann gleich darauf die ersten Lieferabsagen ("vergriffen") kamen schien die Eile zu bestätigen. 
Ernüchternd war es dann allerdings festzustellen, dass die Lieferabsagen nicht aufgrund der Produktknappheit, sondern aufgrund der Bedeutung der Abnehmer zu interpretieren waren. Heisst, je kleiner man ist, desto weiter rutscht man in der Lieferreihenfolge nach unten, gleichgültig wie schnell man bestellt.  

Die Grossen werden jetzt mit einem wissenden Lächeln bemerken, dass das nun mal der Markt ist und man die Spielregeln eben akzeptieren müsste. Klar! - Merke ich mir für spätere Gelegenheiten.

Doch nun zum Genuss. Aufgrund der Nase, die Würzigkeit, Süsse und gleichzeitig Herbheit verheisst, habe ich als Begleiter eine La Flor Domincana (LFD) der Serie La Nox Petite gewählt. 

Eine , wie ich finde , gelungene Kombination. Während Loch Gorm 2018 mit seiner Süsse und leichten Rauchigkeit die Vorlage bietet, ergänzt die La Nox, mit genau den passenden Komponenten , pfeffrig, süsse Erdigkeit das Geschmacksbild. 

Der Gaumen füllt sich mit einem rundum gelungenen Aromaprofil. Alle Verheissungen der Nase werden bestätigt und ergänzt durch weitere Fruchteindrücke. Die Verweildauer ist angenehm lang und hinterlässt eine absolute Geschmackszufriedenheit. Kilchoman Loch Gorm 2018 und LFD La Nox,   ein Gespann, eine Aromafülle, die ich sicherlich wiederholt geniessen werde. 
Bedauerlich, dass ich "nur" die Petite gewählt habe. Das Toro-Format wäre hier sicherlich die längerfristige Alternative gewesen.

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Eine Casa de Torres Gran Perfecto Edition Special 2015 braucht einen starken Partner

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Wie im Segment des Whisky so erkunden wir auch bei den Zigarren immer wieder neue Terrains. 

Getreu dem Motto " Ich verkaufe nur was mir selbst schmeckt! Falls ich es nicht verkaufen sollte, muss ich es schlussendlich auch selbst konsumieren", habe ich mich an die 

"Casa de Torres Grand Perfecto Edition Especial 2015" gewagt.  

Ja, es sah am Anfang wie ein Wagnis aus. Mit ihren 25mm Durchmesser und 13,7 cm Länge gehört sie nicht gerade zu den Zigarren , die man mal so nebenbei raucht  

Und richtig - während sie in der Stärke meist als mittel eingestuft wird, erreicht sie ab der Hälfte mehr und mehr Kraft und Stärke. Ein positives Erlebnis! Immer wieder wird die Zigarre in der Hand gedreht, begutachtet und mit einem zufriedenen Nicken zum nächsten Zug angesetzt.
Gerade nach dem zu Beginn fast zu leicht erscheinenden Eindrucks entwickelt sich die Zigarre zu einem positiven , spannenden Erlebnis. 

Doch vorher musste noch der Begleiter, der passende Whisky geklärt werden. Es blieb zu definieren: Was für einer passt dazu? 

Bei einem aromatisch würzigen, leicht pfeffrigen Geruch der Zigarre in der Kiste, einer angekündigten mittleren Stärke - da fielen alle leichten Whisky aus der Wahl. Nach einem Zögern und der Entscheidung gegen einen Highland hin zu einem Islay fiel unsere Wahl auf "Buair an Diabhail" -Tempt The Devil No. IX und X mit 57%vol. Die Nummer "X" war ebenfalls neu angekommen.

... eine gute Entscheidung!  Belohnt mit 105 Minuten Entspannung und Genuss. 
Das Richtige für einen schönen Gesprächsabend vor dem Kamin. 
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WHSIKY SPRING 2017 (Schwetzingen)

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Am 11.02.2017 besuchten wir mit Kunden die Whisky Spring 2017. Eine Endverbrauchermesser für Whisky Freunde.

Während die Messe selbst zum dritten Mal in den Räumlichkeiten des Barockschlosses in Schwetzingen stattfindet (bis zum 12.2.2017 18:00 ist noch geöffnet)  sind wir zum ersten Mal dabei.

Die Eintrittspreise sind recht human, zumal, wenn man berücksichtigt, dass der Zugang zum Schlosspark darin enthalten ist.  Es steht damit nichts im Wege sich zwischen den einzelnen Verkostungsgängen ab und zu einmal ein paar Minuten oder etwas länger mit Gleichgesinnten im Freien zu bewegen, was ,wie wir im Laufe des Tages bemerken auch gerne wahrgenommen wird.

Die Messe ist bereits kurz nach der Öffnung am Morgen gut besucht. Jedoch noch nicht so gut besucht, dass sich die Bewegung von Stand zu Stand zu einem Kriechgang entwickelt. Der Grad der permanent steigenden Besucherzahl wird erst nach zwei drei Stunden bemerkbar.
Es macht grossen Spass die Vielfalt der Whiskysorten aufzunehmen und sich als Teil einer grossen Menge zu fühlen, die sich auf der Suche nach ihren Lieblingen befindet. 
Es ist wirklich für jeden etwas dabei. Zwischen all den Whisky Häusern ist ein junge Frau dabei Zigarren per Hand herzustellen. Konzentriert rollt und schneidet sie die Tabakblätter und bringt die Zigarren in Form. Automatisch suchen wir nach weiteren Erzeugnissen der Zigarren. Leider ohne Erfolg. Ist sie doch eine in manchen Stimmunglslagen passende Ergänzung zum Whisky.

Die kurzen manchmal auch längeren Gespräche mit den Repräsentanten der Händler  und Abfüller sind eine sehr angenehme Ergänzung zu den Aromen und Genüssen aus den Gläsern. Es ist nicht einfach ein Testen, Kosten , Beurteilen und Weitergehen. Allein die Vielzahl der Stände macht schnell klar, dass diese alles nicht an einem Tag zu erfassen ist. Dennoch verfällt niemand in einen hektischen Messebesucherstress.

Alle haben irgendwie richtig Zeit. Selbst wenn man einmal beim Umdrehen oder Durchschlängeln an jemandem Fremden hängenbleibt, so ist die Sache mit einem kurzen "Tschuldigung" - "kein Problem" erledigt. Gänzlich anders als in Bus , Strassenbahn, oder überfüllten Fussgängerzonen. Es macht , wie gesagt, richtig Spass.

Schon bald bemerken wir, wie auch wir fast verzückt im Bann der Gerüche und Eindrücke sind und mit der Nase am Nosingglas die Menschen und die Stände um uns herum betrachten und vorbeifliessen lassen. Die Zeit vergeht wie im Flug und lässt angenehme Eindrücke zurück

Es bleibt nicht aus, dass doch die ein oder andere Whisky-Flasche mit nach Hause genommen wird, auch wenn wir doch eigentlich einfach nur mal was Neues probieren wollten. 

Eines steht auf jeden Fall fest: 
Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei!




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