Rauch und Torf

Zigarren und Whisky

Mit Genuss Sea Shepherd unterstützt (Steve Irwin Edition)

Permalink
Dass man mit dem Erwerb einer Flasche "Sea Shepherd" einen hervorragenden Whisky bekommt und gleichzeitig noch die Umweltschutzorganisation SEA SHEHERD unterstützt, das dürfte sich unter den Whiskyfreunden sicherlich schon herumgesporchen haben. Wem das bisher noch nicht bekannt war, der ist eben jetzt und hier informiert.

Foto - Kirschwhisky.de©
Mit jeder Flache geht ein Teil des Erlöses an die Organisation, um auch weiterhin Schiffe auszurüsten und Aktionen zum Schutz von Meerestieren laufen zu lassen .

Wer bisher den "normalen" Sea Shepherd kannte und sich an seinem torfigen, rauchigen Aroma erfreut hat, weiss was er daran hat.
Für mich als Torfnase ein Tropfen, den ich immer wieder aus dem Regal hole.

Dem nicht genug ist nun eine limitierte Steve Irwin Edition erschienen, die von Signatory Vintage abgefüllte Bunnahabhain (2006/2019) Sherry Cask Version.  

Allein die Information, dass pro Händler nur eine bestimmte Anzahl von Flaschen abgegeben wird, dass auch nur eine kleine, limitierte Anzahl an Flaschen (746) überhaupt auf dem Markt sind, machte neugierig.  

Sammler rollen bestimmt mit den Augen, wenn ich angesichts dieser Begrenzung sage: Geliefert, Flasche geöffnet, passende Zigarre zum Aroma aus dem Humidor geholt, in eine Stille Ecke verzogen und "... geniessen.."

An sich sehe ich mich mehr als Purist und bin bei Finishs immer sehr zurückhaltend, aber hier siegte die Neugier. Es lohnt sich!  Während der ersten Sekunden im Glas war die Nase schon , fast abwinkend dabei zu sagen "ja, genau - kenne ich, so etwas habe ich erwartet", aber nach ein paar Minuten Ruhezeit und Luftholen im Glas kommt dann das gesamte Aroma.  

Foto - TK©2020
Ein echter Genuss. Der Sherry , leicht süsslich ist bemerkbar, aber nicht überlagernd. Die Rauch ,die Torfaromen mischen sich hervorragend dazu und das Urteil wird sofort revidiert. "Ja - das muss man getrunken haben!".

Die Farbe bestätigt noch einmal, dass da kräftig Sherryfass dabei ist. Der Whisky gleitet beim Rollen am Glas entlang und sorgt schon beim Zuschauen für Vorfeude auf den nächsten Schluck. 

Das Wissen um die Limitierung, wie gesagt, nur 746 Flaschen, und auch der (leider) gehobene Preis der Flasche unterstützen das Vorhaben des wirklich langsamen Geniessens. 

Foto - TK©2020
Das ist kein Whisky, den man beim Lesen so einfach nebenher trinken sollte. Er sollte auch nicht als angenehme Untermahlung für angeregte Diskussionen verwendet werden - viel zu schade. Er ist etwas , das man ohne Mit-Taster trinken sollte, die Gefallen daran haben den typischen Hausgeschmack von Bunnahabhain erkennen zu wollen, den Whisky in der Verkündung des eigenen Whiskywissens sezieren und Zitrus und Früchte und Meeersalz  und und und herausschmecken. 

Er ist etwas, das man für sich alleine zelebrieren sollte. Glas in der Hand, zurückgelegt und Ruhe.

Foto - TK©2020
Dann bemerkt man, von ganz alleine  auch die verschiedenen anderen Aromen, die sich je nach Zunge und Nase bei jedem Glaskontakt erweitern. 

Die von mir gewählte Zigarre IRON SHIRT von Schuster passt sehr gut dazu. Sie ist nicht gerade ein Leichtgewicht in der Stärke und Geschmack. Sie fügt sich wie gemacht in das Geschmacksprofil und liefert mit ihrer Würzigkeit einen weiteren Baustein in die Entpsannungsphase.

Ich wünsche jedem der eine Flasche ergattern kann eine genussvolle, entspannte Zeit. 







Comments

CENTAUR CIGARS

Permalink
18:30 - Der Abend kann beginnen -

Rechtzeitig  für ein Ereignis zum Wochenende hat sich eine kleine Gruppe bei Kaminfeuer (leider nur Deko) ,Whisky und Rum  zusammengefunden um griechischen Heldensagen zu lauschen. 

Tobias Forst - CEO Centaur Cigars
Bild T.Knapp 2019©
Gruppiert um einen kleinen Rauchtisch, entspannt in Clubsesseln lauschen wir den Ausführungen von Tobias Forst, seines Zeichens Inhaber der Zigarrenlinie CENTAUR CIGARS. 

Wer sich mit diesen Zigarren beschäftigt hat, weiss, dass Tobias den antiken griechischen Helden verfallen ist. Sein Ziel ist es mit seiner Zigarrenlinie einzelne ausgewählte Geschichten aus dem Werk der klassichen Heldensagen nachzuerzählen. Immer wieder schildert er die Charaktere der gewählten Helden - JASON - ODYSSEUS- ACHILLES und "last but not least" den Coach, wie man heute sagt, den Trainer all der Helden - CHEIRON.

"Cheiron" (Tobias) und sein Held (Klaus)
Bild - T.Knapp 2019©
Das sind die Namen der Zigarren aus der HERO SERIES. So treten nacheinander die Darsteller auf. Jason, der junge Liebhaber mit seiner leichten fast verspielten Geschmacksprägung, Odysseus, der Listen-(Abwechslungs-)reiche, der , dargestellt in der Zigarre, mitten im Rauch die Richtung wechselt und sich anfangs nicht wirklich fassen lässt , Achilles,der starke, kräftige Kämpfer mit voller Kraft und Nachhaltigkeit und Cheiron der viele der Vorgängerfacetten in sich vereint. 
Interessiert hörten wir den prosaischen Ausführungen zu und wurden beim Proberauchen der präsentierten Zigarren bestens unterhalten. 

Doch Prosa allein genügt nicht. In der heutigen Zeit werden Fakten abgefragt. Und so musste Tobias sich den manchmal kritischen Fragen stellen. Tapfer , wie ein würdiger Vertreter seine Helden hat er sich den Fragen gestellt und bestens beantwortet.

"SIR" William
Bild - T.Knapp 2019©
- Welcher Tabak wird verwendet um die Stabilität und die grossartige Aschensäule zu erzeugen? 
- Ist der Tabak in allen Zigarren enthalten? Nein - warum nicht? 
- Was versteht man unter Ölbildung? 
- Wie wird die Stimmungs-/Geschmacksvarianz bei Odysseus erzeugt ?
- Wie wird eine Zigarre entwickelt und kreiert? 
- Wie setzt sich so eine Entwicklungs-Gruppe zusammen? 
- Was ist der beste Cut für eine CC (Centaur Cigars) :(V-Cut / Rund-Cut / Punch / Nadel (3er)

Lothar - Bild T.Knapp 2019©
Ein sehr interessanter Abend , der sicherlich wiederholt werden muss. Spätestens wenn die neue Zigarre "PERSEUS" auf den Markt kommt. 

Wir haben in der Runde die Gelegenheit genutzt und passende flüssige Begleiter gesucht. Jeder Teilnehmer hat die Gelegenheit gehabt nach seinem Gusto und seinem Geschmacksbild sich Rum oder Whisky als Begleiter zu wählen. Dabei wurde selbstverständlich entsprechend dem Zigarrengeschmacksverlauf auch das Getränk gewechselt. Durch gezielte Auswahl in jeweils kleinen , bis kleinsten Mengen, war das fast wie ein Geschmackslabor. Probieren, auf der Zunge vergehen lassen, zurücklegen, geniessen und dann kommentieren

Dabei sind angetreten: 
 
WHISKY-
- As we get it ISLAY
- Ledaig 
- Floki Sheep Dung
- Laphroaig PX
- Smoke Head High Voltage
- Laphroaig 1815
- Lagavulin 16 

RUM-
- Panama COMPANERO
- Ron de Panam 1914 
- EKTE Pugent & Geeky
- Kirk & Sweeny 23

Als Zigarren wurden verkostet Odysseus / Cheiron / Achilles. Der Kürze wegen sei an dieser Stelle nur gesagt: Jeder hat SEINE passende Kombination gefunden. Die Kreuzverkostungen und die damit ausglösten Gespräche füllten den Abend. Immer wieder gepaart mit Ausflügen in die griechische und teils ägyptische Mythologie.  

Als Fazit : Herzlichen Dank an TOBIAS FORST und die Tastingrunde. Ich hoffe Euch bald wieder begrüssen zu können.
Das Equipment
Bild T.Knapp 2019 ©












-


Comments

JAZZ IM HOF - in Mannheim-Neckarau

Permalink
Frank von "Frank's Guitar-Boutiqe" macht normalerweise seine Jazz-Sessions in seinen Räumen in der Rheingoldstrasse 15- 68199 Mannheim-Neckarau.  Der Sound, immer wenn  er mal nach aussen dringt ist gut und macht neugierig. Warum also immer hinter verschlossenen Türen spielen dachten wir, Frank's Guitar Boutique und Rauch&Torf (Zigarren und Whisky) uns und verlegten das Ganze nach draussen.

Gute Idee , aber WOW - Da hat uns Petrus aber eine reingehauen! Dabei hatten wir uns das so schön vorgestellt!

Frank Kern- Gitarre
- Foto © T.Knapp
Am Samstag 11.5.2019 ab 15:00 sollte im Freien gearbeitet werden und zusammen mit seinen Kollegen von "Flatted Fifth" hatten wir die Vision bei strahlendem Sonnenschein, Mitte Mai im warmen Freien zu sitzen und den Jazzklängen zuzuhören.

Dirk Mauler- Gitarre
- Foto ©T.Knapp
Das mit dem Freien und den Musikern, den Zelten, Stehtischen und Anderem war auch alles präsent.

Allein der bereits zitierte Petrus hatte Spass daran die Musiker und Besucher zu testen.

Kälte, Nässe und dementsprechend (leider) nur wenigen wetterfesten Besucher waren die Ausgangssituation.

Daher - ein dickes Lob an die Musiker der "Flatted Fifth", sie haben sich nicht unterkriegen lassen. Trotz teilweise klammer Finger wurde gespielt. Ein Hipp-Hipp-Hurra auf die Gruppe - Sie präsentierte allen Widrigkeiten zum Trotz Stücke aus dem Great American Songbook. Es war kein Konzert, sondern wie geplant eine Arbeitssitzung, mit Kommentaren und Unterbrechungen wie es nun eben mal so zugeht wenn Musiker zusammen sind. Die Besetzung hat tapfer durchgehalten.

Jörg Osterspey- Bassklarinette und Saxophon
- Foto ©T.Knapp
Die Gitarristen (Dirk Mauler und Frank Kern ) vermittelte die Stücke sehr gut an die Zuhörer. Jörg Osterspey- Bassklarinette und Saxophon ,ergänzte absolut passend die Lieder und gab mit den sonoren Klängen seines Instruments eine harmonische Ergänzung. Die hervorragende Ergänzung kam dann noch von Astrid Anders (Vocals). Ihre rauchige Stimme liess trotz der Kälte das Bar- und Sessionfeeling überspringen.
Astrid Anders (Vocals)
- Foto © T.Knapp

Was lernen wir daraus. - Wir lassen uns nicht unterkriegen und werden das Ganze bei "grantiert" warmen, sonnigen Wetter wiederholen.

An dieser Stelle von meiner Seite aus ganz, ganz herzlichen Dank an "Flatted Fifth" - bis zum nächsten Mal.

Und für Leute die es ganze genau wissen wollen hier die Erklärung für "Flatted Fith" die natürlich jedem geläufig ist. :-)

"Die Flatted Fifth ist eine in den vierziger Jahren aufgekommene Bezeichnung für das Intervall der abwärtsspringenden, verminderten Quinte, also des Tritonus, der eines der charakteristischen Kennzeichen des Bebop darstellt. ... " https://de.wikipedia.org/wiki/Tritonus











Comments